Übergang Kita - Grundschule
Der Ablauf
Sie sind Erziehungsberechtigte von einem „Bald-Schul-Kind“?
Dann sind Sie herzlich Willkommen sich mit ihrem Kind auf unserem Tag der offenen Tür (im Herbst) einen Eindruck von unserer Schule zu machen. Unsere Räume sind geöffnet, die Kinder können viele Bereiche aus der Schule ausprobieren (Deutsch, Mathe, Sachunterricht, Basteln…) und die Lehrkräfte, das OGS-Erzieherteam und die Schulleitung kennenlernen.
Wenn Sie sich dann für unsere Schule am Bingener Weg entscheiden, melden Sie Ihr Kind im Oktober zu den von der Stadt festgelegten Zeiten an.
Dann kommen die Kinder noch einmal gemeinsam mit ihren KiTas zum „Schulspiel“ in die Schule.
Sobald die Klasseneinteilungen feststehen, erhalten Sie darüber sowie über den ersten Elternabend und den Kennenlerntag (mit Schnupperunterricht) weitere Informationen.
Nach den Sommerferien ist es dann soweit: Ihr Kind wird eingeschult.
Die Arbeit der KlassenlehrerInnen in der Schuleingangsphase (Klasse 1 und 2) wird an unserer Schule durch die Schulsozialpädagogin unterstützt und ergänzt. Das ermöglicht uns in der Schuleingangsphase eine umfangreiche Diagnose und intensive Förderung grundlegender Fähigkeiten der Kinder. Denn: „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen“ (Anton Bruckner)
Schon vor der Einschulung erfassen wir die Lernvoraussetzungen der zukünftigen Erstklässler. Beobachtungen während der Anmeldung werden protokolliert und ausgewertet, ob und welche weiteren Diagnosen und Fördermaßnahmen noch vor der Einschulung notwendig sind. Wir orientieren uns an den Schulfähigkeitskriterien, die vom Land NRW im „Schulfähigkeitsprofil“ systematisiert wurden. Dabei erfassen wir die Ausprägung von sogenannten „Vorläuferfähigkeiten“, die für eine erfolgreiche Teilnahme am Anfangsunterricht erforderlich sind.
- Visuelle Wahrnehmung
- Sprache (Wortschatz, Lautbildung, Grammatik)
- Phonologisches Bewusstheit
- Mengenvergleich
- Zählfertigkeiten
- Zahlenwissen
- Feinmotorik
- Aufgabenverständnis
- Konzentration
- Arbeitshaltung
Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten
Nach Abschluss des Anmeldeverfahrens führen wir mit den Kindertagesstätten des Stadtteils „Einschulungskonferenzen“ durch, in denen bei Einverständnis der Eltern bereits die ersten Förderpläne für das letzte Kindergartenjahr erarbeitet werden. Die Schule erhält darüber hinaus von den Kindertagesstätten wertvolle Informationen, die z.B. bei der späteren Klassenbildung berücksichtigt werden.
Noch vor den Sommerferien findet dann ein Kennenlernnachmittag mit Schnupperunterricht statt, an dem die Kinder bereits die Schule kennenlernen.
Auf dem Elternabend vor Schulbeginn (meist im Juni) erhalten die Erziehungsberechtigten alle notwendigen Informationen, um ihren Kindern einen guten Schulstart zu ermöglichen.
Unterricht der Schuleingangsphase
In der Schuleingangsphase werden die Kinder an grundlegende Methoden eines differenzierten Unterrichts herangeführt und erwerben die erforderlichen Kompetenzen. Der Verlauf des Lernprozesses jedes einzelnen Kindes wird fortlaufend beobachtet und reflektiert. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit zwischen LehrerInnen und Eltern. Die Ergebnisse dieses Prozesses dienen als Grundlage für die individuelle Förderung im Unterricht und entscheiden über Inhalte und Umfang der Förderung im Lernstudio sowie über die Verweildauer in der Schuleingangsphase.
Die Kinder in der Schuleingangsphase werden zusätzlich auch von unserer Sozialpädagogin gefördert. Sie führt, fördert und stärkt die Fähigkeiten der Kinder in den Bereichen:
Ein- bis dreijährige Verweildauer
Die reguläre Verweildauer in der Schuleingangsphase beträgt zwei Jahre. Unter Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen und Lernerfolge der Kinder kann sie jedoch nach Rücksprache mit den Eltern auf ein Jahr verkürzt bzw. auf drei Jahre verlängert werden.